Beim Punzieren handelt es sich um eine alte Handwerkstechnik der Lederbearbeitung. Mit Hilfe von Metallstempeln (Punzen) werden Muster in Leder geprägt.
Für die weitere Bearbeitung des Leders benötigt man außer den Punzen noch einen Silberstift zum Anzeichnen auf Leder. Silberstifte sind radierbar. Erhältlich sind sie zum Beispiel als Minen, die in normale Kugelschreiber passen.
Außerdem benötigt man ein Ledermesser mit auswechselbaren Spezialklingen von 0,4 mm Stärke. Als Alternative kann ein Teppichmesser eingesetzt werden: aber bitte darauf achten, dass die Klinge fest fixiert ist.
Wenn Löcher ins Leder gestanzt werden sollen, sollte man sich eine Lochzange, Ösen und ein Ösenwerkzeug anschaffen.
Zum Kleben eignet sich am besten Kontaktkleber. Für kleine Flächen oder umgeklebte Kanten ist auch der Pritt-Roller mit permanentem Klebestreifen geeignet.
Mit einer Nähaale und gewachstem Garn kann Leder genäht werden.
Pflanzengerbtes Rindsleder eignet sich am Besten fürs Punzieren, da es sich sauber und ordentlich punzieren/prägen lässt und für Färbungen aller Art (auch ohne die chemische Keule) geeignet ist.
Arbeitsweise: Das Leder wird mit einem Schwamm oder Lappen angefeuchtet. Dann werden die Punzen mit einem Rohhauthammer solange auf das Leder geschlagen, bis ein Abdruck erscheint. Dann wird die Punze auf die nächste Stelle gesetzt und so weitergearbeitet, bis das gewünschte Muster fertig ist.
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