Artist Trading Cards, häufig mit ATC abgekürzt, sind kleine, künstlerisch gestaltete Karten im internationalen Sammelkartenformat. Sie werden von Künstlerinnen und Kreativen gestaltet und traditionell nicht verkauft, sondern getauscht oder gesammelt. Jede Karte ist ein Unikat oder Teil einer sehr kleinen Serie und trägt die individuelle Handschrift der gestaltenden Person.
Der Begriff „Artist Trading Cards“ beschreibt dabei weniger eine Technik als vielmehr ein kreatives Konzept, das auf Austausch, persönlichem Ausdruck und klaren Grundregeln basiert.
Ursprung und Grundidee
Die Idee der Artist Trading Cards entstand aus dem Wunsch, Kunst aus dem klassischen Ausstellungs- und Verkaufsrahmen zu lösen. Statt großer Formate oder marktorientierter Werke steht der direkte Austausch zwischen Kreativen im Mittelpunkt. Das feste Kartenformat schafft dabei eine gemeinsame Basis, unabhängig von Stil, Technik oder Erfahrung.
Artist Trading Cards sind bewusst niedrigschwellig angelegt. Sie ermöglichen kreatives Arbeiten ohne Leistungsdruck und ohne kommerzielle Zielsetzung.
Format und äußere Merkmale
Das klassische ATC-Format entspricht dem internationalen Sammelkartenmaß von 64 × 89 mm. Innerhalb dieses Rahmens sind Hoch- und Querformate gleichermaßen üblich. Neben rechteckigen Karten haben sich auch runde Varianten etabliert, die als ATC Coins bezeichnet werden.
Typisch für Artist Trading Cards ist eine Kennzeichnung auf der Rückseite, etwa mit Name, Datum oder Serienangabe. Diese Angaben dienen der Einordnung und machen die Urheberschaft nachvollziehbar.
Abgrenzung zu verwandten Begriffen
Im kreativen Umfeld tauchen neben Artist Trading Cards weitere Begriffe auf, die klar unterschieden werden sollten. KAKAO bezeichnet die deutschsprachige Variante von Tauschkarten nach demselben Prinzip. ACEO hingegen steht für Künstlerkarten, die ausdrücklich zum Verkauf gedacht sind.
Die Unterscheidung liegt nicht im Format, sondern in der Nutzung. Artist Trading Cards und KAKAO-Karten sind dem Tausch vorbehalten, während ACEO-Karten kommerziell angeboten werden dürfen.
Gestaltung und Techniken
Artist Trading Cards können mit sehr unterschiedlichen Techniken gestaltet werden. Zeichnung, Malerei, Collage oder Mixed Media sind ebenso verbreitet wie druckbasierte oder gestempelte Arbeiten. Das kleine Format fördert Reduktion und bewusste Gestaltung.
Dabei gibt es keine thematischen Vorgaben. Motive, Stile und Inhalte entstehen aus persönlichen Interessen und kreativen Experimenten.
Bedeutung im kreativen Bereich
Artist Trading Cards haben sich als eigenständige Ausdrucksform etabliert. Sie werden sowohl von Einsteigerinnen als auch von erfahrenen Kreativen genutzt. Durch ihr überschaubares Format eignen sie sich besonders gut für Serien, thematische Reihen oder experimentelles Arbeiten.
Im Gegensatz zu klassischen Kunstformaten stehen bei ATCs nicht Marktwert oder Präsentation im Vordergrund, sondern Austausch, Prozess und persönliche Aussage.
Eine umfassende Übersicht zu Formaten, Varianten, Nutzung und Einordnung von Artist Trading Cards findest du auf Artist-Trading-Cards.de. Dort werden alle Aspekte dieses Kartenformats zusammengeführt und vertieft.
Fazit
Artist Trading Cards sind kleine Kunstwerke mit klaren Grundregeln und großer gestalterischer Freiheit. Als nichtkommerzielles Tauschformat stehen sie für kreativen Austausch, persönlichen Ausdruck und ein bewusst reduziertes Arbeiten. Durch ihr festes Format und ihre klare Einordnung haben sie sich dauerhaft im kreativen Bereich etabliert und sind heute ein fester Bestandteil moderner Bastel- und Kunstformen.

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